Die Kolonie
"Gewisse Ziele, die vor 50 Jahren sehr relevant waren, wurden erreicht." Ob mit rein demokratischen Mitteln, ist fraglich. An die autokratischen und scheindemokratischen Regierungen und Ein-Parteien-Systeme, die in Europa an der Macht sind, hat man sich gewöhnt. Das heißt aber nicht, dass man alles so akzeptiert. Die Bevölkerung versucht, mit dem Status quo umzugehen. Die Fluchtorte dieser Zeit heißen Nischen.
Die Bauern sind wieder wichtiger geworden . Also die Kleinbauern, die Kleingärten, das Teilen. Viele Ressourcen sind knapp geworden. Freiwillig ist davon nicht viel passiert.
An die phasenweise Stromknappheit, das Entflechten von globalisierten Handelswegen und weniger Verfügbarkeit hat man sich schon irgendwie gewöhnt.”
2023 schrieb Helene Thümmel für ein Panel im Rahmen des steirischen herbst einen Text über die zukünftige Arbeit im Theater im Bahnhof. Es geht um das Jahr 2073, wenn Thümmels Tochter Zofka ihre Rolle im TiB übernehmen und sie selbst in Pension gehen wird.
Der Text beschäftigt sich mit den Fragen der Zukunft im Sinne von Dystopie und Utopie.
Diese Textgrundlage schreibt Helene Thümmel nun gemeinsam mit dem Ensemble für diesen Theaterabend weiter.
Aufführungsort ist der Trachtensaal im Volkskundemuseum, ein Raum, der in seiner momentanen Inszenierung Vergangenheiten und Zukünfte anklingen lässt.
Regie/Konzept
Ed.Hauswirth, Helene Thümmel
Mit
Jacob Banigan, Gabriela Hiti, Eva Hofer, Elisabeth Holzmeister, Monika Klengel, Jimmy Lend.
Ausstattung
Johanna Hierzegger, Helene Thümmel
Musik
Benno Hiti
Technik
Markus Rudolf-Klengel
Produktionsleitung
Christina Romirer, Johanna Hierzegger
Eine Theater-im-Bahnhof-Produktion, unterstützt durch das Volkskundemuseum am Paulustor