ZU ENDE GEHEN

Ein Klima-Match

Eine Frau um die 50 leidet unter der Gegenwart und hat Angst vor der Zukunft. Eines Tages haut sie ihr Leben hin und beschließt Aktivistin zu werden statt sich passiv dem Klima-Chaos zu ergeben.
Sie rettet ein Fußballfeld vor der Versiegelung und will so ihren Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise leisten. Das Paradies, das hier entsteht, soll ihr und allen Lebewesen, die wollen, einen Platz zum Leben bieten, einen neuen Lebensraum schaffen, einen sich selbst erhaltenden Organismus.
Die Erde lässt sich nicht untertan machen, reagiert anders als von ihr erwartet wird. Aber die Verzweiflung wird nicht so stark werden wie das Gefühl, Sinnvolles zu machen.
Die Reise mäandert zwischen altruistischem Akt und Egotrip. Von der eigenen Familie verlacht, kämpft sie gegen Windmühlen und für Windkraftwerke. Alleine gegen den Klimawandel. Träumen wird man ja noch dürfen, nur manchmal wird der Traum zum Albtraum.

Das Publikum sitzt auf einer Tribüne, beobachtet wie eine Frau sich alleine auf ihrem Fußballfeld abkämpft und lauscht über Kopfhörer einer Symphonie aus Text, Musik und Geräuschen.

Am Ende ist die Performerin erschöpft, aber glücklich.

Team

am Feld: Gabriela Hiti, Staging: Johanna Hierzegger, Gabriela Hiti, Pia Hierzegger, Technician: Moke Rudolf-Klengel, Sounddesign/Tonschnitt: Fritz Hierzegger, Musik: Benno Hiti, Produktionsleitung: Lena Teresa Rucker, Monika Klengel