OKTOBERFEST

Kasimir und Karoline gehen zum Aufsteirern

“Kasimir und Karoline” ist ein Theaterstück von Ödön von Horváth. Das Volksstück spielt auf dem Oktoberfest und zwar „in unserer Zeit“. Damit war zur Uraufführung die Zeit nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 gemeint. 

Es erzählt das Zerbrechen einer Beziehung im Angesicht von Arbeitslosigkeit und dem Einwirken kapitalistischer und politischer Kräfte. 


Kann das Horváth-Stück aus den dreißiger Jahren heute noch etwas leisten? Ja, das kann es, weil es die Frage nach dem Wert des Menschen und der Beziehung im Zusammenhang mit Arbeit stellt. Wer bin ich noch, wenn ich nicht mehr gebraucht werde. Denken wir uns einfach Aufsteirern als Hintergrund, die Digitalisierung als Vordergrund und einen Mittelstand, dessen berufliches Sein plötzlich auch in Frage gestellt wird.

MIT Zaid Asalame, Jacob Banigan, Beatrix Brunschko, Juliette Eröd, Pia Hierzegger, Elisabeth Holzmeister, Lorenz Kabas, Monika Klengel, Matthias Ohner, Omid Salek, Martina Zinner

REGIE Ed. Hauswirth TEXT Ensemble, inspiriert von  Ö. v. Horváth AUSSTATTUNG Johanna Hierzegger KAMERA Ulrich A. Reiterer  VIDEO sputnic visual arts (D) TECHNIK Martin Schneebacher, Moke Rudolf-Klengel

In Kooperation mit TU Graz, Institut für Softwaretechnologie

ORT Dom im Berg, Schlossbergplatz 1, 8010 Graz

 Im Rahmen von Graz Kulturstadt 2020