1000 Euro und eine Nacht

Episode I & II

1000 Euro und eine Nacht ist der Beginn einer  sechsteiligen Theater-Miniserie von und mit Zaid Alsalame. In der Form einer neo-kabarettistischen Performance untersucht der Abend Wert, Herkunft, Scham und kulturelle Zuschreibung zwischen Irak und Österreich. Persönliche Erfahrungen des Protagonisten werden mit Motiven aus Tausend und einer Nacht konfrontiert.

Manchmal wird auch auf Arabisch, meistens auf Deutsch erzählt. Zaid Alsalame dekonstruiert diese Erzählung als Produkt eines „literarischen Kolonialismus“, indem er etwa die stereotype Darstellung der „streitsüchtigen Frau“ Fatima hinterfragt und die westliche Perspektive auf den „Orient“ unter die Lupe nimmt.

Der Abend verbindet autobiografisches Erzählen, Stand-up Comedy, performative Akte und direkte Publikumsansprache. Jede Episode ist eigenständig, zugleich Teil einer übergeordneten dramaturgischen Entwicklung. Jeweils zwei Episoden ergeben einen Theaterabend. Episode I war bereits im Rahmen des steirischen-herbst-kabaretts 2025 zu sehen. 
2026 zeigt das TiB die Episoden I + II

von und mit:
Zaid Alsalame

Regie:
Ed. Hauswirth

Ausstattung:
Helene Thümmel

Outside Eye:
Beatrice Forchini und TiB

Eine Produktion in Kooperation mit dem Theater im Bahnhof