THIS CITY´S LONELINESS / DIE EINSAMKEIT IN DIESER STADT

In THIS CITY´S LONELINESS / DIE EINSAMKEIT DIESER STADT 
loten wir das Phänomen urbaner, menschlicher Einsamkeit aus. 

Dieses Projekt erprobt sich gerade selbst und wir werden es auf jeden Fall in einer geeigneten Form realisieren.
Nachdem die Behörden die große Gefahr erkannt haben, die von der tobenden Einsamkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner der europäischen Städte ausgeht, wurde ein Mensch losgeschickt um in ganz Europa Vorträge darüber zu halten, wie wir uns schützen können. Schutzmaßnahmen sind Singen, Schreien oder Atmen. Der Mensch war früher selbst von Einsamkeit betroffen, ist also ein Experte: Er war früher so einsam, dass er in Stoffgeschäfte ging, um dort, in Gegenwart von Verkäuferinnen und Verkäufern und angelehnt an reale Personen, weiche Dinge anzugreifen.
Allerdings ist er auf dem Weg zu einem Vortrag verschwunden. Seine Spur verliert sich auf einem ehemaligen Dorfplatz am Rand der Stadt, über den gerade eine Radiodokumentation gemacht wird, weil der Alltag dort eigenartige Risse hat, die sich immer wieder auftun und einzelne Bewohnerinnen und Bewohner verschlucken. Andere werden unsichtbar, kommen nicht mehr vor und werden darüber so panisch, dass sie beginnen, zu Schreien. Die Schreie sind noch zu hören, wenn die Menschen und die Städte längst nicht mehr da sind.

Team

Mit Eva Hofer, Christina Lederhaas, Johannes Schrettle und den Stimmen der Abwesenden
Technik: Moke Rudolf-Klengel und Claudia Holzer
Produktion: Kathi Dilena

Das Projekt ist eine Produktion von workinglifebalance ltd. und Theater im Bahnhof in Kooperation mit La Strada.

Mit Eva Hofer, Christina Lederhaas, Johannes Schrettle und den Stimmen der Abwesenden
Technik: Moke Rudolf-Klengel

In „THIS CITY’S LONELINESS / DIE EINSAMKEIT DIESER STADT“ wird das Phänomen urbaner, menschlicher Einsamkeit ausgelotet.

Die Ereignisse der letzten Monate haben einiges verändert und uns, so wie so viele andere Kulturschaffende, vor viele Fragen gestellt, mit denen wir uns zunächst innerhalb unseres Produktionsteams beschäftigt haben. Das thematische Zentrum unseres theatralen Projekts schien in den letzen Monaten unheimliche Weise näher zu rücken.

Unser Konzept das Spannungsfeld zwischen bisweilen hektischer Betriebsamkeit im öffentlichen Raum und der gewollten oder ungewollten Isolation vieler Menschen in privaten und oft prekären Räumen zu thematisieren und mit einer Gruppe von Freiwilligen eine Choreografie zu erarbeiten, die Momente von Verzweiflung und Einsamkeit durch körperliche, stimmliche und theatrale Mittel aus einem vorgestellten „tiefsten Inneren“ nach außen in den realen Stadtraum geschleudert ist so nicht realisierbar.

Allerdings hat  sich Vieles von dem, was uns von Anfang an in unserem Konzept beschäftigt hat, für eine große Anzahl von Menschen verschärft, während es auf der anderen zur existenziell bedrohlichen oder auch lustvoll angespannten Ausnahmesituationen geworden ist.

Wir eine installativere Form erarbeiten und die physische Performance auf drei professionelle Darsteller*innen beschränken. Die freiwilligen Teilnehmer*innen werden vorerst durch Tonaufnahmen Teil des Stücks sein. Da wir im öffentlichen Raum auftreten, werden wir auch für unser Publikum eine, den Maßnahmen entsprechende Besucher*innensituation schaffen können.

LA STRADA ist informiert und unterstützt uns dabei, unser Projekt zu realisieren.

 

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit und können flexibel auf eventuelle Änderungen reagieren. Selbstverständlich werden wir uns und alle Mitarbeiter*innen, sowie unser Publikum schützen und die Sicherheitsbestimmungen zu jedem Zeitpunkt einhalten.

Das Projekt ist eine Produktion von workinglifebalance ltd. und Theater im Bahnhof in Kooperation mit La Strada.