SOHN

Angenommen, du bist die Mutter eines Radikalen

Nachdem der FPÖ Gemeinderat Sickl - seiner Meinung nach grundlos - gezwungen wurde , den "Mietvertrag" mit den Identitären im Grazer Hackherhaus zu lösen, sind diese nun im oststeirischen Eichkögl untergekommen und trainieren ihre Phalanx.

Dieser Abend ist eine hemmungslose Konfrontation mit dem menschenverachtenden Schönen im Land Österreich, wo das Wort „Bewegung“ weiter Konjunktur hat.
Es geht um eine Mutter, die versucht, die Geisteshaltung ihres Sohnes mit ihrem eigenen Leben in Einklang zu bringen.
Sie fragt sich, ob sie als Alleinerziehrin vielleicht zu indifferent war, die Erzihung zu weiblich, ob sich wirklich jeder Mann an einer Vaterfigur reiben muss, um ein gutes, klares ichgefühl zu entwickeln und denkt sich in eine Zeit zurück in der Oben ohne an Eropas Stränden eine selbstverständlichkeit war.

Sie könnten auch unsere Kinder sein, vom Alter her. Nur: Die Werte, die sie vertreten, sind uns fremd und verstören uns. Sie sagen, sie wollen doch nichts anderes als ihre Identität, ihre Nationalität, ihre Kultur zurück. Das sei doch nicht verboten.

Ein Abend, radikal und persönlich zugleich.

Team

Mit: Eva Hofer

Regie: Ed. Hauswirth, Text: Eva Hofer, Sounddesign: Claudia Holzer, Ausstattung: Heike Barnard, Technik: Moke Rudolf-Klengel, Assistenz: Jasmin Karami
Beratung, Gespräche: Colette Schmidt, Roman Schweidlenka, Uwe Seiler, Andreas Peham/DÖW