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Steven

ein schlafloses Solo

 

Bitte laßt mich schlafen. Ich weiß wie das enden wird. Und das ist tödlich.

 

Ein Mann ist schlaflos. Muss schlafen, endlich einschlafen. Ruhe, Frieden finden. Er vertreibt sich die Zeit, geht auf und ab, liest, isst, liegt herum. Unweigerlich kommt immer wieder nur eines in ihm hoch: seine Liebe. Die Nacht schwemmt alptraumartig Horrendes ans Mond-Licht.



Bedingungslose Liebe und Schönheit stehen im Zentrum dieses Theaterabends. Durch das Vortragen seiner Gedichte und das Vorspielen seiner Musik will er all das auch sinnlich erfahrbar machen. Bis eine kleine Irritation ihn aus seinem allzu sicheren Fahrwasser wirft und die ganze Situation allmählich zu kippen droht. Was sich wie ein Abend hoher romantischer Empfindsamkeit anlässt, taumelt schließlich einem überraschend unästhetischen Ende zu. Das Publikum hat darauf nicht unerheblichen Einfluss und ?ist nicht, was es ist?. Mehr sei nicht verraten.



STEVEN wurde im Rahmen vom THEATERLAND-STEIERMARK-Festival Werkstatt 2.6 in Oberzeiring in einem verfallenen Haus uraufgeführt. Die Produktion wird für den Grazer Schauplatz im Inneren des Schlossbergs weiterentwickelt. Das Sinistere, das Unheimliche des Raumes bestimmt auch hier die Atmosphäre. Die Produktion heißt nicht umsonst STEVEN...

Mit:                
Lorenz Kabas
Regie:             Monika Klengel, Jacob Banigan
Ausstattung:  Heike Barnard
Technik:          Michael Stegmüller
Produktion:     Gabrela Hiti