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DEMOKRATIE die SHOW

 

 

Das Theater im Bahnhof, eine lustige Truppe mit super Ideen findet, dass ein hochsubventioniertes Haus mit echtem Auftrag zur theatralen Befriedigung des Volkes genau der Ort ist, wo ein gesellschaftspolitischer Diskurs stattfinden sollte. Daher macht das TiB eine Show unter der Beteiligung von alltäglichen Gästen und Prominenten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kapital und Politik ? ?echte? Menschen auf der Bühne, PolitikerInnen zugeschaltet am Telefon. Dass sich jede Show an den gerade virulenten tagespolitischen Themen orientiert, somit keine der anderen gleicht, versteht sich. Das TiB arbeitet in dieser Show mit DramaturgInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, FreundInnen, JournalistInnen und dem Publikum zusammen. Es gibt Musik, Videobeiträge, Entrance Polls, Showeinlagen, Getränke und vieles mehr - damit alles ein wenig leichter wird. In der performativen Gesellschaft wird nicht mehr Politik, sondern nur noch Theater gemacht. 

DEMOKRATIE DIE SHOW 10: ?Ist eine andere Politik möglich?.
Wir ÖsterreicherInnen haben scheinbar eine unendlich ausdehnbare
Frustrationsgrenze, gepaart mit der Haltung: Eh schon wurscht. Wir haben unsere
PolitikerInnen aufgegeben, wir sind überzeugt, dass jede Partei ausschließlich
an ihrer eigenen Machterhaltung arbeitet und das mit allen Mitteln: Korruption,
Verbrechen, Agieren außerhalb des Verfassungsbogens - für eine/n PolitikerIn
schon längst kein Grund mehr zurückzutreten. Wo sind Courage, Mut und
Verantwortungsbewusstsein? Ist die politische Führung Österreichs überhaupt noch
in der Lage Erwartungen und Versprechungen zu erfüllen? Euro- und Finanzkrise,
Probleme im Bildungsbereich, Reform des Steuer- und Gesundheitssystems und der
Verwaltung und so weiter und so fort - hat wer eine Idee? Anstatt sich der
Probleme zu stellen, Lösungen oder wenigstens Lösungsvorschläge zu präsentieren,
wird gestritten oder erst gar nicht gehandelt. Schwarz und Rot werfen sich
gegenseitig ihre jeweilige Unfähigkeit vor und haben endlich auch das letzte
Vertrauen der Bevölkerung verloren, H.C. Strache braucht nur ruhig zu warten, um
dann bei den Wahlen zuzubeißen. Eh schon wurscht. Und wir? Sollten wir nicht
endlich aktiv werden, wenn die Politik unfähig und lethargisch ist und sich
total verweigert?
Mit ausgewählten Livegästen auf der Couch, mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi /
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


Was bisher geschah:

DEMOKRATIE DIE SHOW 9: Schon wieder Krise? Aber diesmal richtig.
am Sonntag,19.06.2011

Die globale Finanzkrise des Jahres 2008, die wir mit einem blauen Auge und europäischer Solidarität überstanden haben, steckt uns allen noch in den Knochen. Und jetzt müssen wir entdecken, dass wir schon wieder so weit sind. Die einen sagen die Banken crashen, die anderen sagen die Demokratien, wiederum andere sehen den Euro vor dem Aus. Dänemark macht mal vorsichtshalber die Grenzen dicht, wegen Lampedusa oder wegen einer Vertrauenskrise in der EU, das ist nicht genau zu bestimmen.
Rechtzeitig vor den Sommerferien lautet die erste Frage: Griechenlandurlaub oder doch Wandern in den Niederen Tauern.
Hat das alles damit zu tun, dass Finanz- und Außenpolitik in einer Art und Weise betrieben werden, wie Pfadfinder ein Planspiel betreiben?
Haben wir Vertrauen, dass die Politik die richtigen Weichen für unsere Volkswirtschaft setzen wird?
Und: Wer hat das Geld? Hilft Sparen bei den BürgerInnen wirklich? Geht es unserem Wohlstand jetzt an den Kragen? Was ist das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen einer Bank, das sollte auch noch schnell einmal innerlich wiederholt werden.
Mit den Livegästen Sepp Wallstrasser (ÖGB, ATTAC-Ö), Gerald Karner (Birgardier a.D, Militirstratege) und Eftymios Anagnostopoulos (Umwelttechniker, Grieche)auf der Couch, mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi /  
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE 8 - Mitschneiden in Österreich am 30. Januar 2011
Jetzt weiß man also, wie die Herren miteinander reden, wenn sie sich den Kuchen aufteilen. Spätestens seit den Buwog Protokollen ist die Kulturgeschichte der österreichischen Politik an Transparenz reicher, was Wikileaks für die Welt ist, sind diese Protokolle für Österreich.
Auf der anderen Seite gibt es da noch die Journalisten und die Stapo, die in Lieferwägen vor Luxusvillen auf der Lauer liegen und in einem anderen Sinne des Wortes mitschneiden. Sie kennen es. Das Leben der Unseren.
Es geht also um Strukturen der österreichischen Politik, nein es geht um Seilschaften, Absprachen und Machenschaften.
Mit den Livegästen Sibylle Hamann (freie Journalistin), Claudia Babel (Werberin) und Heinz Mayer (Jurist, Transperancy International) auf der Couch, der Politik am Telefon (Gabriele Moser - die Grünen)
mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi /
 
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE 7 - Wozu noch Politik?
am 7. November 2010
Macht diese Demokratie nur müde? Und macht sie nicht auch Angst? Dieses Land hat Parteien, die jedes Mal zu Wahlen ein sündteures Theater aufziehen, nur damit noch weniger Leute von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Da sagt ein großplakatierender Landesparteisekretär freimütig, dass er zum Wahlkampfbudget nichts sagt, weil ja alle lügen. Das scheint Handwerk zu sein.
Intern rollen nach den Wahlen die Köpfe, weil es nicht um Durchs...etzung von Ideen, sondern von Macht geht. Dann werden die Ressorts an die, die brav waren, willkürlich verteilt und die regieren uns dann.
Parteipolitischer Besitzstand, Klientelpolitik, Versorgungsposten, Abhängigkeit von der Wirtschaft, das sind Schlagworte, die immer wieder in Bezug auf die österreichische Innenpolitik verwendet werden.
Im großen Stil werden im Vorjahr Banken gerettet, in diesem Jahr wird die Budgeterstellung kleinmütig hinter Landtagswahlen verschoben, um nicht Stimmen zu verlieren.
Schnell wird dem Volk die Rechnung präsentiert, und es zahlen wieder die, die immer zahlen. Und die PolitikerInnen gehen wieder auf Tauchstation hinter Begriffen wie Verantwortung für Österreich. Es bleibt aber das Gefühl: Es geht nur um den Handel zwischen den Parteien und nicht um Handeln für das Land.
Wozu noch Politik? - Das ist die Frage, die wir unseren Gästen dieses Mal optimistisch stellen wollen. Optimistisch, weil es Gründe geben muss, ein politisches Leben in diesem Land zu pflegen.
Mit Peter Pelinka, Elke Edlinger und Franz Küberl auf der Couch, sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel
DEMOKRATIE DIE SHOW 6. Einwanderungsland Österreich?
Willkommen im schönen Österreich ? das gilt für jene, die kommen, Geld da lassen und uns wieder verlassen. Besuchen Sie uns bald wieder!
Aber was ist mit bedrohten und verfolgten Menschen, die aus den unterschiedlichsten Zwangslagen zu uns fliehen? Mit welcher Haltung werden sie begrüßt?
Laut Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention ist solchen Menschen selbstverständlich Schutz und Asyl zu gewähren.
Ist es nicht zynisch, wenn diese Menschen de facto in ein Anhaltelager eingesperrt werden, während sich Politik und Öffentlichkeit in einem semantischen Streit über das Wort Aufenthaltspflicht verstricken?
Auf facebook wünscht sich eine Gruppe von 7.453 Menschen ein Asyl-Erstaufnahmezentrum in der Nachbarschaft doch im realen Österreich ist überall Eberau?
Wo beginnt das Spiel mit der Angst? Uns was ist das für ein Spiel?
Zielt es darauf ab, dass am Ende jeder Angst vor jedem - inklusive sich Selbst - hat?
mit Ute Bock, Isolde Charim und Werner Miedl auf der Couch, sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi.
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


Teil 5: am 31. Januar 2010
Konservativ liegt voll im Trend?
Heißt es in der Werbung, also wollen wir es uns wieder mal anschauen das Konservative.
Es zeigt sich gern als souveränes Krisenmanagment von Bankenkrisen, und schläft dabei nächtelang nicht durch, um Geld und Republik zu retten. Und wir werden doch die Vermutung nicht los, dass es sich auch ordentlich nimmt, wenn es geht.
Es predigt uns die Gleichheit der Chancen und verdammt alle Hängematten, denn Leistung soll sich lohnen. Das war schon immer so.
Aber  macht es  nicht auch gemeinsame Sache mit den anderen Bewahrern des Abendlandes und stimmt im Namen des Gesetzes den bekannten Ton in Ausländerfragen an.
Ist das nicht schon reaktionär, Herr Aktionär?
Oder eint euch mehr als wir wissen?
Mit Thomas Wolkinger, Heimo  Lercher und Eva Maria Fluch auf der Couch, Andreas Kohl an der Strippe, sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi.
Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel

Teil 4: Da werde ich rot! Sozialdemokratie und Würde
Am 22. November, 20 Uhr, Probebühne
Es geht um das Problem mit dem Linkssein, das wir jetzt angesichts der Krise besonders gern wären. Aber was tun bei der gegenwärtigen Verfassung der Sozialdemokratie? Die Repräsentanten der Bewegung erscheinen uns wie Versicherungsvertreter, die Partei ist schwer greifbar wie das Ungeheuer von Loch Ness. Sie taucht zuweilen auf und erschreckt dann alle. Aber haben wir sie dann wirklich gesehen? Sozialdemokratie wo bist du? Jetzt laufen schon wieder viele zu den Konservativen und Rechten, werden die je zurückkehren. Und wir? Willst du wirklich, dass wir uns wieder von den kryptokatholischen Grünen retten lassen müssen? Steh auf und zeige dein wahres Gesicht, wir warten auf Dich! Ein Abend zwischen Sehnsucht und Fatalismus. 
Mit: Soziologe Christian Fleck, Ex studentenvertreter Rudolf Willgruber, Studentenvertreterin Kathi Hahn und Ex-bürgermeister von Kapfenberg Klaus Prieschl auf der Couch, Kurt Flecker am Telefon und
mit  Showeinlagen, ungekündigten Mitarbeitern, der einzigartigen Manu Stangl und dem ewigen Michael Ostrowski
Regie Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth/ Gästepolitik Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel/ Ausstattung Johanna Hierzegger /Produktionsleitung Michael Stegmüller


Teil 3: Was ist mit der Arbeit? am 28.4.2009
Im dritten und für diese Saison letzten Teil beschäftigen wir uns mit dem Thema Arbeit. 4 Tage vor dem 1. Mai - dem Tag der Arbeit - fragt sich das Theater im Bahnhof, das Publikum, die Livegäste und die Politik auf dem roten Teppich des Stadttheaters: WAS IST MIT DER ARBEIT? Ernsthaft aber doch lustvoll nähern wir uns diesem prekären Thema: Endlich die Arbeit los oder arbeitslos? Macht mich die Arbeit krank oder die Arbeitslosigkeit? Wie kommen wir zu einer Streikkultur? Ist es leichter zu ertragen, wenn es viele trifft? Darf ich überhaupt um meine Arbeit kämpfen oder ist das schon ein Kündigungsgrund?
Mit Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Jaschka Lämmert und Susanne Weber vom Schauspielhaus-Ensemble, auch diesmal wieder: drei ganz besondere Liveüberraschungsgäste aus der österreichischen Gesellschaft  (Leo Kühberger, Siegfried Wolf, Sebastian Martinez)  PolitikerInnen an der Strippe (Rudolf Hundsdorfer); "Das Fenster zum Hof" und Videobeiträgen u.a. v. Herwig Höller Regie Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth Assistenz Christian Schütz Ausstattung Johanna Hierzegger


Teil 2: Nicht ins Dunkel ? Leben mit der Krise
Am Sonntag, den 25. Januar 2009
DIE KRISE! Das Theater im Bahnhof entert also wieder die hochoffiziellen Gestade des Stadttheaters um dort sich, dem Publikum, den Gästen und der Politik die Frage zu stellen, wo die Krise denn nun ist: Ob sie ? da in Österreich ja bekanntlich immer alles viel später eintrifft, als in der restlichen Welt ? überhaupt zu uns kommt oder ob sie spurlos an uns vorüberzieht. Und wenn sie aber da ist: Wie (über)lebt ÖsterreicherIn damit?
Mit Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Thomas Frank und Julian Greis vom Schauspielhaus-Ensemble, prominenten und alltäglichen Gästen aus der österreichischen Gesellschaft diesmal: Christian Felber (Buchautor), Michael Lehofer (Psychologe), Markus Mair (Generaldirektor) auf der Couch, der Politik an der Strippe (Reinhold Lopatka), GAZPROMVisuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel 


TEIL1: Regierungsbildung am 26. Oktober 2008 - Nationalfeiertag
Nach seinen hochemotionalen Wahlabenden im eigenen Raum erreicht das Theater im Bahnhof mit einer innenpolitischen Show die hochoffiziellen Gestade des Stadttheaters. Denn wo ist die Politik so selbstverständlich anwesend wie in einem hochsubventionierten Haus mit echtem Auftrag zur theatralen Befriedigung des Volkes. Das Theater im Bahnhof ist schließlich eine lustige Truppe mit super Ideen, die sich aber auch gern kaufen läßt. Daher macht das TiB eine Show unter der Beteiligung von alltäglichen Gästen und Prominenten aus Wirtschaft, Kapital und Politik - und immer mit RepräsentantInnen aus der schwarzen und roten Reichshälfte. Wir retten die sozialpartnerschaftliche Ästhetik ins neue Jahrtausend! Prinzip ist allerdings: Die alltäglichen Gäste sind auf der Bühne, die Prominenten nur am Telefon. Sie werden also angerufen und zugeschaltet. Aber das kennt man ja auch schon. Dass sich jede Show an den gerade virulenten tagespolitischen Themen orientiert, somit keine der anderen gleicht, versteht sich. Das TiB arbeitet in dieser Show mit DramaturgInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, FreundInnen, JournalistInnen und dem Publikum zusammen. Es gibt Musik, Bilder und Getränke, damit alles ein wenig leichter wird.
Mit: Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Franz Solar und Dominik Warta vom Schauspielhaus-Ensemble, Herwig Höller mit brandaktuellen Beiträgen
Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Assistenz: Christian Schütz / Ausstattung: Johanna Hierzegger / Produktionsleitung: Michael Stegmüller