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DEMOKRATIE die SHOW

 

Demokratie. Die Show. Mit Pia Hierzegger und Michael Ostrowski.
Vom Theater im Bahnhof

Nach den Pilotsendungen I. und II. jetzt vier neue Folgen. Mit ausgesuchten Gästen. Mit Showeinlagen und Videozuspielungen. Mit Überraschungen. Für puls4 aufgezeichnet von neulandfilm.
Am 28. und 29. Oktober 2012. ACHTUNG!!! NEUE BEGINNZEITEN - jeweils 17:30 und 19:45
ACHTUNG!!! NEUE LOCATION: in der Grazer Postgarage, Dreihackengasse 42, 8020 Graz
Karten (EUR 7,00 bzw. erm. EUR 5,00): T: 0316/76 36 20 (vormittags oder Anrufbeantworter)
E: ticket@theater-im-bahnhof.com, ZK und Abendkassa / Infos: www.theater-im-bahnhof.com


"Naziland Österreich - hört das niemals auf??

Solange die Wirtschaft einigermaßen funktioniert und das kapitalistische System nicht zusammenbricht, gibt es in der bürgerlichen Gesellschaft eine gewisse Hemmschwelle gegenüber den stets vorhandenen rassistischen Denkweisen.

Doch jetzt herrscht Krise! Und wer ist schuld?
Wer raubt uns die Arbeitsplätze und verprasst unser Steuergeld? Sicher
nicht wir! Strache und Konsorten werden nicht müde uns das zu sagen.
Zuerst gewöhnt man sich an Worte wie ?Ausländerstopp?,?Asylmissbrauch? und ?Heimatschutz? - das schafft ein Klima. 

Und vor dem Hintergrund unserer Geschichte bleibt die Frage: Warum hört das nicht auf?
Diese Show findet am Montag, den 19. November 2012 um 18:00 in Graz in der Postgarage statt.




"Ausgepröllt - Weg mit dem Föderalismus?"

Österreich ist anders!
Landtage und Bundesrat haben nur geringe Kompetenzen aber einen großen, teuren Verwaltungsapparat. Die politischen Machthaber erscheinen lediglich als Händeschüttler und Denkmaleinweiher - einige auch als Landesfürsten. Besonders die Wirtschaft wünscht eine einheitliche Gesetzgebung für das gesamte Bundesgebiet, doch das scheitert immer wieder am Machtspiel mit den Ländern - und ist Österreich nicht ohnehin zu klein für neun Bundesländer?

Diese Show findet am Montag, den 19. November 2012 um 19:45 in Graz in der Postgarage statt.




"Politik und Promille -  Die Volksvertreter und die Volksdroge." 


Müssen PolitikerInnen, um als volksnah zu gelten, dem Bierzelt, der Weinverkostung, dem Punschstand und der Sektbar regelmäßige Besuche abstatten?
 Die ständige Präsenz vor Volk und Medien erzeugt einen ungeheuren Druck: sitzt der Rock richtig, schwitzt man , wie schneuzt man sich, wenn die Kamera draufhält? 
Wann kann man endlich entspannen? In unserer Weihnachtsshow geht es um die PolitikerInnen als Menschen hinter einer performativen Realität.
 Wie steht?s mit dem Rausch der Macht. Eine Folge mit Mitgefühl.
Diese Show findet am Dienstag, den 20. November 2012 um 18:00 in Graz in der Postgarage statt.




"Armageddon 13 - Die Wahlen"

Die geschrumpften Großen und die auch schon abgekämpften Kleinen, die ewigen Rechtsparteien, Stronach, die Piraten und die allgemeine Politikverdrossenheit - wie wird Österreich nach den Wahlen 2013 aussehen?
 Wie und wann werden Wahlkämpfe geführt ? Sind die ewigen Parteifunktionäre nicht unglaubwürdig und daher unwählbar? Inhalte und Parteiprogramme ? interessiert das noch irgendjemanden?

 2013 ist ein Superwahljahr. Zeit des Gerichts.
Diese Show findet am Dienstag, den 20. November 2012 um 19:45 in Graz in der Postgarage statt.


III: Von Idioten beherrscht ? Zur Bildungsdebatte
am Sonntag, den 28. Oktober um 2012 um 17:30 in der Grazer Postgarage

Seit Jahrzehnten ein Stillstandsthema in Österreich: Die Bildungsreform.
Wird es ewig so weiter gehen? Kosmetische Adaptionen, Kinderversagen beim Pisa-Test, blockierende Eliten, beleidigte Lehrer, ehrgeizige Eltern. Wirkt sich das ewige Zaudern nicht mittelfristig auf das Bildungsniveau in Österreich aus, also auch auf jene, die in Zukunft unser Land regieren werden?
mit Isabella Zins und Sibylle Hamann


IV: Wie du mir, so ich dir - Medien und Politik in Österreich
am Sonntag, den 28. Oktober um 19:45 in der Grazer Postgarage

Der Kanzler inseriert, der Mediensprecher interveniert, der Journalist interpretiert. Alle spielen ihre Rolle und es könnte alles gut sein. Ist es aber nicht. Nicht, wenn zu viel Geld fließt oder an den falschen Stellen zu viel recherchiert wird.
Die veröffentlichte Meinung, die mächtigste Waffe in der Demokratie, wirkt direkt auf die öffentliche Meinung. Ist es ein Wunder, dass hier getrickst, gezupft und gezogen wird?

mit Andreas Koller und Floria Skrabal


V: Böses Brüssel - Von Europa umzingelt
am Montag, den 29. Oktober 2012 um 17:30 Uhr in der Grazer Postgarage

Wir stecken in der Krise, der Euro wackelt, die Schirme reichen nicht aus. Schuld sind die in Brüssel, das wissen nicht nur die Nationalisten aller Länder. Das weiß ganz Österreich.
Die EU wurde für die Wirtschaft erfunden und zeigt ihre Schwächen als politische Körperschaft.
Woher sollen die wissen, was gut für uns ist? Und: Ist es zu retten - das Europa der BürgerInnen oder gewinnen weiter Banken und Konzerne?

mit Karin Resetarits und Gergor Mayer


VI: Pension Österreich - Früher sterben zahlt sich aus
am Montag, den 29. Oktober um 2012 um 19:45 in Graz in der Postgarage

Länger arbeiten und bitte mehr Kinder machen auch. Weniger gut integrierte Familien abschieben, oder - im schlimmsten Fall - sogar mehr Zuwanderung zulassen. Die Slowakinnen legalisieren, die uns pflegen. Die zahlen dann was ein. Das wird die Pensionen sichern.
Wie weit soll sich die Front "Alt gegen Jung" - und umgekehrt - noch vertiefen?
Werden wir nach den Zahnärzten auch unsere Pflegeheime in den ehemaligen Ostblock verlegen? Von RumänInnen gepflegt und billig gestorben im billigen Osteuropa.

mit Mieze Medusa und Bernhard Achitz


Ein neues Sendeformat richtet den grell leuchtenden Spot der öffentlichen Aufmerksamkeit auf eine bedrohte Lebensform: Die Demokratie. In Zeiten realpolitisch satirischer Verhältnisse bedarf es keiner zuspitzenden Witzelei ? man lacht direkt. Prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft reden in "Demokratie. Die Show", über ihre eigene Meinung und lassen sich dabei auch schon mal zu abgründigen Bekenntnissen hinreißen.

Aus der im Grazer "Theater im Bahnhof" (TiB) entstandenen Bühnenshow, wurde in Zusammenarbeit mit "neulandfilm" ein TV-Format entwickelt, das klassische Talk Show Elemente mit provozierenden Performance Einlagen verbindet. Die ersten beiden Pilotfolgen wurden im Mai 2012 unter großer und extrem positiver Anteilnahme des Publikums ausgestrahlt. Großen Anteil an diesem ersten Erfolg hat sicher auch das Showmasterduo extraordinaire: Die Gastgeber des entfesselten Showfesselballons sind Schauspieler, Drehbuchautor und Moderator Michael Ostrowski und seine Kollegin Manu Stangl aka Schauspielerin und Autorin Pia Hierzegger.
"Wichtige politische Themen werden gemischt in einem Kessel Buntes: Show, Gesang, Talk, Information und Improvisation ohne Netz und doppeltem Boden."(Conférencier à la Carte Mag. Michael Ostrowski)
Gemäß der altbekannten österreichischen Weisheit, dass die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst ist, wird in jeweils 45 politisch-poetisch-anarchischen Minuten deutlich, was klar ist (und umgekehrt):
Es regiert der Wahnsinn. Super!


Folge eins und zwei wurden im Mai 2012 von PULS 4 ausgestrahlt.

DEMOKRATIE DIE SHOW - Doppelfolge

Die Regierung hat sich entschlossen etwas zu tun, schließlich ist das Triple A weg und damit ist die Lage auch für die, die es sich gern mit Bundesbahn, Telekom oder ORF richten, schwer und ernst geworden. Selbstverständlich dauert alles sehr lange und von einer fair gestaltenden Politik ist nicht auszugehen. Eher steht zu befürchten, dass weiterhin viele den Reichtum von wenigen finanzieren.

Das ist die Atmosphäre, für die das TiB diesmal eine Doppelfolge DEMOKRATIE DIE SHOW vorbereitet. Zwei verschiedene Themen in zwei Halbzeiten. Mit noch mehr ausgesuchten Gästen.


I. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Mit News-Redakteur Kurt Kuch und Anwalt Harald Schuster
am Telefon: Stefan Petzner

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Artikel mit der obigen Formel endet. Ausbaden ist das Gebot der Stunde. Korruption, Bildungswüste, Vertrauensverlust - das bleibt von der Ära Schwarz-Blau.
In uns steigt eine ungewisse Angst auf: Welche Bomben aus den vergangenen Regierungen ticken noch? Und wo ist eigentlich Wolfgang Schüssel?
In der Zuweisung Schuld und Unschuld ist die kulturell-katholische Bevölkerung Österreichs geübt. Wir befördern dieses Können ans Tageslicht.


II. Wer spart verliert
mit Stephan Schulmeister (Ökonom) und Gerald Hörhan (Investmentpunk)
am Telefon: Werner Kogler

Die Regierung Österreichs schnürt ein Sparpaket und applaudiert sich selbst. Zugleich gibt es ExpertInnen, die sagen, dass dieses Sparen vielleicht gar nicht hilft. Doch darüber spricht niemand. Weil man damit beschäftigt ist, die nächste Bank zu retten. Und nicht vergessen: Die Steiermark gilt den Sparfreudigen als großes Vorbild. Hierzulande spart man 25% bei den sozial Schwachen (etwa Behindertenorganisationen), um das Budget zu sanieren.
Wir wollen Vorzeigeland sein und sparen erneut auf ein Triple A.

Die neulandfilm zeichnet an einem Abend zwei Folgen auf. Die Pause ist länger als sonst. 


                       

Das Theater im Bahnhof, eine lustige Truppe mit super Ideen findet, dass ein hochsubventioniertes Haus mit echtem Auftrag zur theatralen Befriedigung des Volkes genau der Ort ist, wo ein gesellschaftspolitischer Diskurs stattfinden sollte. Daher macht das TiB eine Show unter der Beteiligung von alltäglichen Gästen und Prominenten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kapital und Politik ? "echte" Menschen auf der Bühne, PolitikerInnen zugeschaltet am Telefon. Dass sich jede Show an den gerade virulenten tagespolitischen Themen orientiert, somit keine der anderen gleicht, versteht sich. Das TiB arbeitet in dieser Show
mit DramaturgInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, FreundInnen,
JournalistInnen und dem Publikum zusammen. Es gibt Musik, Videobeiträge, Entrance Polls, Showeinlagen, Getränke und vieles mehr - damit alles ein wenig leichter wird. In der performativen Gesellschaft wird nicht mehr Politik,


DEMOKRATIE DIE SHOW 10: "Ist eine andere Politik möglich?"
am 5. November mit Heide Schmidt und Christa Zöchling
am 6. November mit Erhard Busek, David Mayer und Michael Völker
am Telefon: Max Lercher

Wir ÖsterreicherInnen haben scheinbar eine unendlich ausdehnbare Frustrationsgrenze, gepaart mit der Haltung: Eh schon wurscht. Wir haben unsere PolitikerInnen aufgegeben, wir sind überzeugt, dass jede Partei ausschließlich an ihrer eigenen Machterhaltung arbeitet und das mit allen Mitteln: Korruption, Verbrechen, Agieren außerhalb des Verfassungsbogens - für eine/n PolitikerIn schon längst kein Grund mehr zurückzutreten.
Wo sind Courage, Mut und Verantwortungsbewusstsein?
Ist die politische Führung Österreichs überhaupt noch in der Lage Erwartungen und Versprechungen zu erfüllen? Euro- und Finanzkrise, Probleme im Bildungsbereich, Reform des Steuer- und
Gesundheitssystems und der Verwaltung und so weiter und so fort - hat wer eine Idee?
Anstatt sich der Probleme zu stellen, Lösungen oder wenigstens Lösungsvorschläge zu präsentieren, wird gestritten oder erst gar nicht 
gehandelt. Schwarz und Rot werfen sich gegenseitig ihre jeweilige Unfähigkeit  vor und haben endlich auch das letzte Vertrauen der
Bevölkerung verloren, H.C. Strache braucht nur ruhig zu warten, um dann bei den Wahlen zuzubeißen.
Eh schon wurscht. Und wir? Sollten wir nicht endlich aktiv werden, wenn die Politik unfähig und lethargisch ist und sich total verweigert?
mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi / Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger u.E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE DIE SHOW 9: Schon wieder Krise? Aber diesmal richtig.
am Sonntag,19.06.2011

Die globale Finanzkrise des Jahres 2008, die wir mit einem blauen Auge und europäischer Solidarität überstanden haben, steckt uns allen noch in den Knochen. Und jetzt müssen wir entdecken, dass wir schon wieder so weit sind. Die einen sagen die Banken crashen, die anderen sagen die Demokratien, wiederum andere sehen den Euro vor dem Aus. Dänemark macht mal vorsichtshalber die Grenzen dicht, wegen Lampedusa oder wegen einer Vertrauenskrise in der EU, das ist nicht genau zu bestimmen.Rechtzeitig vor den Sommerferien lautet die erste Frage: Griechenlandurlaub oder doch Wandern in den Niederen Tauern.Hat das alles damit zu tun, dass Finanz- und Außenpolitik in einer Art und Weise betrieben werden, wie Pfadfinder ein Planspiel betreiben?Haben wir Vertrauen, dass die Politik die richtigen Weichen für unsere Volkswirtschaft setzen wird?Und: Wer hat das Geld? Hilft Sparen bei den BürgerInnen wirklich? Geht es unserem Wohlstand jetzt an den Kragen? Was ist das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen einer Bank, das sollte auch noch schnell einmal innerlich wiederholt werden.

Mit den Livegästen Sepp Wallstrasser (ÖGB, ATTAC-Ö), Gerald Karner (Birgardier a.D, Militirstratege) und Eftymios Anagnostopoulos (Umwelttechniker, Grieche)auf der Couch.

Mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi /  Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE 8 - Mitschneiden in Österreich
am 30. Januar 2011

Jetzt weiß man also, wie die Herren miteinander reden, wenn sie sich den Kuchen aufteilen. Spätestens seit den Buwog Protokollen ist die Kulturgeschichte der österreichischen Politik an Transparenz reicher, was Wikileaks für die Welt ist, sind diese Protokolle für Österreich. Auf der anderen Seite gibt es da noch die Journalisten und die Stapo, die in Lieferwägen vor Luxusvillen auf der Lauer liegen und in einem anderen Sinne des Wortes mitschneiden. Sie kennen es. Das Leben der Unseren.Es geht also um Strukturen der österreichischen Politik, nein es geht um Seilschaften, Absprachen und Machenschaften.

Mit den Livegästen Sibylle Hamann (freie Journalistin), Claudia Babel (Werberin) und Heinz Mayer (Jurist, Transperancy International) auf der Couch, der Politik am Telefon (Gabriele Moser - die Grünen)

mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles und dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi / Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE 7 - Wozu noch Politik? am 7. November 2010

Macht diese Demokratie nur müde? Und macht sie nicht auch Angst? Dieses Land hat Parteien, die jedes Mal zu Wahlen ein sündteures Theater aufziehen, nur damit noch weniger Leute von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Da sagt ein  großplakatierender Landesparteisekretär freimütig, dass er zum Wahlkampfbudget nichts sagt, weil ja alle lügen. Das scheint Handwerk zu sein.Intern rollen nach den Wahlen die Köpfe, weil es nicht um Durchs...etzung von Ideen, sondern von Macht geht. Dann werden die Ressorts an die, die brav waren, willkürlich verteilt und die regieren uns dann.Parteipolitischer Besitzstand, Klientelpolitik, Versorgungsposten, Abhängigkeit von der Wirtschaft, das sind Schlagworte, die immer wieder in Bezug auf die österreichische Innenpolitik verwendet werden. Im großen Stil werden im Vorjahr Banken gerettet, in diesem Jahr wird die Budgeterstellung kleinmütig hinter Landtagswahlen verschoben, um nicht Stimmen zu verlieren. Schnell wird dem Volk die Rechnung präsentiert, und es zahlen wieder die, die immer zahlen. Und die PolitikerInnen gehen wieder auf Tauchstation hinter Begriffen wie Verantwortung für Österreich. Es bleibt aber das Gefühl: Es geht nur um den Handel zwischen den Parteien und nicht um Handeln für das Land.Wozu noch Politik? - Das ist die Frage, die wir unseren Gästen dieses Mal optimistisch stellen wollen. Optimistisch, weil es Gründe geben muss, ein politisches Leben in diesem Land zu pflegen.

Mit Peter Pelinka, Elke Edlinger und Franz Küberl auf der Couch.

Sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


DEMOKRATIE DIE SHOW 6. Einwanderungsland Österreich?

Willkommen im schönen Österreich ? das gilt für jene, die kommen, Geld da lassen und uns wieder verlassen. Besuchen Sie uns bald wieder!Aber was ist mit bedrohten und verfolgten Menschen, die aus den unterschiedlichsten Zwangslagen zu uns fliehen? Mit welcher Haltung werden sie begrüßt?Laut Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention ist solchen Menschen selbstverständlich Schutz und Asyl zu gewähren.Ist es nicht zynisch, wenn diese Menschen de facto in ein Anhaltelager eingesperrt werden, während sich Politik und Öffentlichkeit in einem semantischen Streit über das Wort Aufenthaltspflicht verstricken?Auf facebook wünscht sich eine Gruppe von 7.453 Menschen ein Asyl-Erstaufnahmezentrum in der Nachbarschaft doch im realen Österreich ist überall Eberau?Wo beginnt das Spiel mit der Angst? Uns was ist das für ein Spiel?Zielt es darauf ab, dass am Ende jeder Angst vor jedem - inklusive sich Selbst - hat?

mit Ute Bock, Isolde Charim und Werner Miedl auf der Couch.

sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi. Visuals von Herwig Höller und "Das Fenster zum Hof" v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


Teil 5: am 31. Januar 2010

Konservativ liegt voll im Trend?

Heißt es in der Werbung, also wollen wir es uns wieder mal anschauen das Konservative. Es zeigt sich gern als souveränes Krisenmanagment von Bankenkrisen, und schläft dabei nächtelang nicht durch, um Geld und Republik zu retten. Und wir werden doch die Vermutung nicht los, dass es sich auch ordentlich nimmt, wenn es geht.Es predigt uns die Gleichheit der Chancen und verdammt alle Hängematten, denn Leistung soll sich lohnen. Das war schon immer so. Aber  macht es  nicht auch gemeinsame Sache mit den anderen Bewahrern des Abendlandes und stimmt im Namen des Gesetzes den bekannten Ton in Ausländerfragen an. Ist das nicht schon reaktionär, Herr Aktionär? Oder eint euch mehr als wir wissen?

Mit Thomas Wolkinger, Heimo  Lercher und Eva Maria Fluch auf der Couch, Andreas Kohl an der Strippe (leider kam der Anruf um 2 Minuten zu spät - er war schon im Bett)

sowie mit Showeinlagen des Schauspielhausensembles, dem TiB -Ensemble, moderiert von der einzigartigen Manu Stangl und Michael Ostrowksi. Visuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel


Teil 4: Da werde ich rot! Sozialdemokratie und Würde

Am 22. November, 20 Uhr, Probebühne

Es geht um das Problem mit dem Linkssein, das wir jetzt angesichts der Krise besonders gern wären. Aber was tun bei der gegenwärtigen Verfassung der Sozialdemokratie? Die Repräsentanten der Bewegung erscheinen uns wie Versicherungsvertreter, die Partei ist schwer greifbar wie das Ungeheuer von Loch Ness. Sie taucht zuweilen auf und erschreckt dann alle. Aber haben wir sie dann wirklich gesehen? Sozialdemokratie wo bist du? Jetzt laufen schon wieder viele zu den Konservativen und Rechten, werden die je zurückkehren. Und wir? Willst du wirklich, dass wir uns wieder von den kryptokatholischen Grünen retten lassen müssen? Steh auf und zeige dein wahres Gesicht, wir warten auf Dich! Ein Abend zwischen Sehnsucht und Fatalismus.

 Mit: Soziologe Christian Fleck, Ex studentenvertreter Rudolf Willgruber, Studentenvertreterin Kathi Hahn und Ex-bürgermeister von Kapfenberg Klaus Prieschl auf der Couch, Kurt Flecker am Telefon

und mit  Showeinlagen, ungekündigten Mitarbeitern, der einzigartigen Manu Stangl und dem ewigen Michael OstrowskiRegie Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth/ Gästepolitik Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel/ Ausstattung Johanna Hierzegger /Produktionsleitung Michael Stegmüller


Teil 3: Was ist mit der Arbeit? am 28.4.2009

Im dritten und für diese Saison letzten Teil beschäftigen wir uns mit dem Thema Arbeit. 4 Tage vor dem 1. Mai - dem Tag der Arbeit - fragt sich das Theater im Bahnhof, das Publikum, die Livegäste und die Politik auf dem roten Teppich des Stadttheaters: WAS IST MIT DER ARBEIT? Ernsthaft aber doch lustvoll nähern wir uns diesem prekären Thema: Endlich die Arbeit los oder arbeitslos? Macht mich die Arbeit krank oder die Arbeitslosigkeit? Wie kommen wir zu einer Streikkultur? Ist es leichter zu ertragen, wenn es viele trifft? Darf ich überhaupt um meine Arbeit kämpfen oder ist das schon ein Kündigungsgrund?

auch diesmal wieder: drei ganz besondere Liveüberraschungsgäste aus der österreichischen Gesellschaft  (Leo Kühberger, Siegfried Wolf, Sebastian Martinez)  PolitikerInnen an der Strippe (Rudolf Hundsdorfer);

Mit Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Jaschka Lämmert und Susanne Weber vom Schauspielhaus-Ensemble, "Das Fenster zum Hof" und Videobeiträgen u.a. v. Herwig Höller Regie Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth Assistenz Christian Schütz Ausstattung Johanna Hierzegger


Teil 2: Nicht ins Dunkel ? Leben mit der Krise

Am Sonntag, den 25. Januar 2009

DIE KRISE! Das Theater im Bahnhof entert also wieder die hochoffiziellen Gestade des Stadttheaters um dort sich, dem Publikum, den Gästen und der Politik die Frage zu stellen, wo die Krise denn nun ist: Ob sie ? da in Österreich ja bekanntlich immer alles viel später eintrifft, als in der restlichen Welt ? überhaupt zu uns kommt oder ob sie spurlos an uns vorüberzieht. Und wenn sie aber da ist: Wie (über)lebt ÖsterreicherIn damit?

Mit prominenten und alltäglichen Gästen aus der österreichischen Gesellschaft diesmal: Christian Felber (Buchautor), Michael Lehofer (Psychologe), Markus Mair (Generaldirektor) auf der Couch, der Politik an der Strippe (Reinhold Lopatka),

Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Thomas Frank und Julian Greis vom Schauspielhaus-Ensemble, GAZPROMVisuals von Herwig Höller und ?Das Fenster zum Hof? v. J. Hierzegger/E. Hofer / Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Ausstattung: Johanna Hierzegger/ Gästepolitik: Eva Hofer / Umfrage: Monika Klengel 


TEIL1: Regierungsbildung am 26. Oktober 2008 - Nationalfeiertag

Nach seinen hochemotionalen Wahlabenden im eigenen Raum erreicht das Theater im Bahnhof mit einer innenpolitischen Show die hochoffiziellen Gestade des Stadttheaters. Denn wo ist die Politik so selbstverständlich anwesend wie in einem hochsubventionierten Haus mit echtem Auftrag zur theatralen Befriedigung des Volkes. Das Theater im Bahnhof ist schließlich eine lustige Truppe mit super Ideen, die sich aber auch gern kaufen läßt. Daher macht das TiB eine Show unter der Beteiligung von alltäglichen Gästen und Prominenten aus Wirtschaft, Kapital und Politik - und immer mit RepräsentantInnen aus der schwarzen und roten Reichshälfte. Wir retten die sozialpartnerschaftliche Ästhetik ins neue Jahrtausend! Prinzip ist allerdings: Die alltäglichen Gäste sind auf der Bühne, die Prominenten nur am Telefon. Sie werden also angerufen und zugeschaltet. Aber das kennt man ja auch schon. Dass sich jede Show an den gerade virulenten tagespolitischen Themen orientiert, somit keine der anderen gleicht, versteht sich. Das TiB arbeitet in dieser Show mit DramaturgInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, FreundInnen, JournalistInnen und dem Publikum zusammen. Es gibt Musik, Bilder und Getränke, damit alles ein wenig leichter wird.

Mit: Manu Stangl und Michael Ostrowski und dem TiB-Ensemble, Franz Solar und Dominik Warta vom Schauspielhaus-Ensemble, Herwig Höller mit brandaktuellen Beiträgen Regie: Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth / Assistenz: Christian Schütz / Ausstattung: Johanna Hierzegger / Produktionsleitung: Michael Stegmüller