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DER BAU

wie mein katholischer bürgermeister und sein nationaler vize meine stadt nachhaltig verändern

 

Wir spielen mit dem Murkraftwerk und nennen es den BAU. Wir sind Graz-Geübte, stets herausgefordert durch die Politik dieser Stadt. Diesmal wollen wir es nachhaltig, katholisch und nationa: Ist schon alles gesagt? Wie kam es zur Entscheidung für den BAU. Wir zerlegen eine Debatte in ihre Einzelteile und holen weit und schwungvoll aus. Wir sehen im BAU die Weltbedeutung und wir sehen die Kleinstadt im BAU. Österreich und seine Kraftwerke - eine traumatische Geschichte.
Es geht um Versprechen und Versprochenes, Beschwörungen und Gelübde. Wut und Trauer. Wer darf noch berichten?
Wir sind die unverschämt subjektiven Dokumentarist*innen, zeigen die Wilden und die Kultivierten. Wir üben die Wildnis und arbeiten uns ab an unserer Zivilisiertheit. Wir zerreißen uns für die Schönheit der Natur, wir zerreißen uns für die Logik des Kapitals. Wir hantieren nicht ohne Pathos, letztendlich mit Waffen, wir kochen und tanzen bis zum Umfallen. Wir lassen uns nachhaltig heimsuchen vom BAU.

Mit Jacob Banigan, Beatrix Brunschko, Juliette Eröd, Gabriela Hiti, Eva Hofer, Elisabeth Holzmeister, Rupert Lehofer, Martina Zinner
Regie Helmut Köpping | Text Helmut Köpping und Team | Dramaturgie Rupert Lehofer, Michael Zinganel | Ausstattung Heike Barnard | Live-Kamera Fabian Czernovsky | Ton und Licht Moke Rudolf-Klengel
Uraufführung am 26.10.2017 um 20:00
im Theater im Bahnhof, Elisabethingergasse 27a, 8020 Graz