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Gulasch mit Karl Marx

ein TiB-Leseabend

 

Seit sich der Kapitalismus ohne ideologisches Gegengewicht nahezu ungehemmt entfalten kann, suchen wieder mehr Menschen nach Alternativen.


AktivistInnen und Radikale, junge Leute aus besten Verhältnissen, eingefleischte Neoliberale, KapitalistInnen, MediatorInnen, PsychologInnen und PhilosophInnen die "neue, alte Linke", sowie die "alte, alte Linke" suchen in den Texten von Marx Erklärungen über das Funktionieren der Welt und nach Anleitungen für eine bessere!
Das Gulasch mit Karl Marx ist frisch gekocht und jede/r versucht sich das zarteste Fleischstückchen aus dem großen Topf zu fischen, uns schwirren schon die Köpfe von all den Schlagwörtern, die wir täglich hören und dennoch nicht verstehen.
Es gibt unzählige Studien und Bücher über den "Durchbruch zur Weltgesellschaft", die "Krise der Arbeit", das "globale Zeitalter", den "Casinokapitalismus", die "Krise der Nationalstaaten", den "Gulaschkommunismus" und und und.
Das TiB konzentriert sich auf das Grundrezept:
"Das Manifest der kommunistischen Partei" als Basis, die Stimme als Kapital, die Kaffeehausatmosphäre im Café Sorger als Gewürz, die SchauspielerInnen als Körper und Symbol, Musik zum Schärfen...

Findet man in den Texten von Marx heute noch Erklärungen über das Funktionieren der Welt und Anleitungen für eine bessere?
Fünf Schauspielerinnen lesen Marx, das macht Spaß und regt zum Denken an.
Das kommunistische Manifest kann immer noch was. Und zuhören ist auch ein Vergnügen.

"Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus"
Denn: "Da es so ist, bleibt es nicht so."
Und: "Ich bin kein Marxist." (Karl Marx, 1848)

 

"Ist mein Gehirn möglicherweise ein schlecht aufgeräumtes Zimmer?"
Und: "Warum kann ich das alles nicht alleine?" (Anonym, 2006)

 

Mit: Juliette Eröd, Gabriele Hiti, Eva Maria Hofer, Elisabeth Holzmeister, Monika Klengel
Konzept und Betreuung : Eva Maria Hofer
Ausstattung: Johanna Hierzegger