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AUFRÄUMEN

Drei Frauen finden die Hose von Johanna Dohnal.

 

Drei Frauen über 40 treffen sich, um sich gemeinsam an Johanna Dohnal zu erinnern.

Sie haben recherchiert, Interviews gemacht, Bücher gelesen - all das findet sich in ihrer Bestandsaufnahme wieder.
Die Erzählung bleibt fragmentarisch und uneinheitlich, ein Mosaik subjektiver Erinnerungen entsteht und fordert heraus, die eigene Haltung zu überprüfen.
Fragen wie:
"Sind wir Feministinnen?"
"Waren wir es je?"
"Wollen wir es sein?"
tun sich auf.
Den Rahmen dieser Ausstellungsperformance bildet eine Aktion, die in einer bildhaften Übersetzung der Beschäftigung mit Johanna Dohnal aber auch der drei Frauen mit sich selbst gipfelt.

"Und so ist es nicht nur Erinnerungsarbeit, die drei Frauen über vierzig betreiben, sondern auch ein aktuelles, schiefes Zustandsbild........Parliert wird nun über den Wischwert von Wettex- Tüchern ebenso wie über die Tatsache, dass Feminismus schon gut und sehr wichtig, aber halt auch ein wenig anstrengend sei. Diese ausgeklügelte Aufführung ist es keineswegs. Sie kann, darin steckt ihre Tücke, schon zum Schieflachen animieren." (Werner Krause, Kleine Zeitung)

Eine Kooperation von Theater im Bahnhof/forum stadtpark

von und mit
Johanna Hierzegger
Pia Hierzegger
Gabriela Hiti

Ausstattung: Helene Thümmel
Dramaturgische Beratung: Ed.Hauswirth
Ausstellungsfotos: Marija Kanizaj
Technik: Moke Klengel
Soundsupport: Claudia Holzer
Lichtsupport: Martin Schneebacher
Produktionsleitung: Monika Klengel

Dank an: Lotti, Silvana Rabitsch, Erika Thümmel, Paul Vecsei, Irene Windisch, AK Steiermark