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SHOULD I STAY OR SHOULD I GO

A collective storytelling Project

 

 

"Should I stay or should I go?". Einmalige Filmpräsentation und Abschlußfest.

am Montag, den 6. Juni 2015 um 18:00 Uhr im KiZ Royal, Saal 1

Conrad-von-Hötzendorfstraße 10, anschließend im Tanzstadl Klapsmühle, Kernstockgasse 16, 8020 Graz


"Should I stay or should I go?" ist ein internationales Projekt zwischen Improvisationstheater und Film, das den Begriff des "Collective Storytelling" erforscht.

Seit Oktober 2013 führten die Kooperationspartner aus Deutschland, Schweden, Österreich, Slowenien und Frankreich das Projekt gemeinsam durch ? der Film "Should I stay should I go" wurde im Rahmen der Konferenz "Improv and Movies" im Juni in Berlin erstmals präsentiert.

Am Anfang stand eine Idee: fünf Ensembles aus fünf Ländern arbeiten zusammen an einem Projekt. Verbunden hat die Projektbeteiligten von Anfang an der Glaube an die Kraft der Improvisation, die Lust auf ein Wagnis, die Herausforderung nichts zu wissen, außer dass sie zusammen arbeiten wollen. Die Künstlerinnen und Künstler fanden heraus, dass sie im europäischen Kontext die Frage interessiert, wann Menschen bleiben, wo sie sind und warum sie den Ort verlassen wollen, an dem sie leben.

Nach eingehender Recherche wurde ein Spielfilm in fünf Teilen realisiert, ein Buch geschrieben, Theater gespielt und es entstand ein Dokumentationsfilm über das Projekt.

Die Projekt-Aufgabe lautete, in den fünf beteiligten Ländern der Frage nachzugehen, warum sich jemand dazu entscheidet, an einem Ort zu bleiben oder ihn zu verlassen. Die Beteiligten sprachen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Zugehörigkeiten und in verschiedensten Lebenslagen.

So geht es in Österreich darum, warum Menschen ihrer Liebe ins Ausland folgen oder nicht.

In Slowenien wird der "brain drain", also die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte thematisiert, in Frankreich steht der Arbeitsplatz zwischen Selbstverwirklichung und Selbstaufgabe im Mittelpunkt, die Schweden betrachten den Zusammenhalt familiärer Strukturen in ländlichen Gegenden und in Deutschland beschäftigt sich der Film mit der Überschreitung von Geschlechter-Grenzen.


Die Schauspieler Julie Doyelle (Lyon), Per Gottfredsson (Stockholm), Lorenz Kabas (Graz), Sonja Vilc (Ljubljana) sowie Michael Wolf (Berlin) verarbeiteten ihre Erfahrungen mit den Gesprächen in einem Spielfilm aus fünf Sequenzen, der die Mittel der Improvisation nutzt und den Begriff des Collective Storytelling erforscht.

In dt., slow., franz. und schwed. Sprache mit englischen UT

Regie: Beatrix Brunschko, Maja Dekleva Lapajne, Ludger Lemper, Philippe Muyard, Klaus Salminen


Mehr Informationen unterwww.stay-or-go.eu


The interdisciplinary project ?Should I stay or should I go? asked urban and rural people in five countries about staying and going - in love, work, their family, their home country, their own skin. The eponymous feature film uses five sequences to explore the question of when a person stays, where they are and why someone would want to leave the place where they live.
Starring Julie Doyelle (Lyon), Per Gottfredsson (Stockholm), Lorenz Kabas (Graz), Sonja Vilc (Ljubljana) and Michael Wolf (Berlin) in a film which makes use of the means of improvisation and which explores the term collective storytelling. Directed by Beatrix Brunschko, Maja Dekleva Lapajne, Ludger Lemper, Philippe Muyard, Klaus Salminen.
In German, Slovenian, French and Swedish with English subtitles

More information at www.stay-or-go.eu