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EINSCHLAFGESPRÄCHE

Was vom Tage übrigblieb

 

 


PAUSE: SIE SIND BEI DER LANGEN TIB-THEATERNACHT. NUR EIN TICKET LÖSEN


Schläfst du schon?
Nein.
Hörst du mir noch zu?
Nein - Ich schlafe schon.


Das Grazer Theater im Bahnhof inszeniert eine Schlaf- und Wachlandschaft. PassantInnen können den AkteurInnen, die verteilt in großen Kuppelzelten liegen und sich leise und intim unterhalten, beim Einschlafen zuhören. Assoziativer Fluss, Geschichten, Träume, Echtes/Erfundenes, Langsamkeit, Müdigkeit Heiterkeit: Die Einschlafgespräche haben das Tröstliche einer gemeinsamen Erzählung. Das Publikum wird Zeuge, wenn intellektuelle Schranken fallen, wenn sich in diesem eigenartigen Zwischenzustand Tagesreste mit Assoziationen, Traumbildern und Alltäglichkeiten verbinden. In einer maximal entspannten Haltung, im Moment des körperlichen Kontrollverlustes durch Müdigkeit, entstehen unvorbereitete Ich-Erzählungen, die das Publikum miterlebt und hört...

 

Die Einschlafgespräche gehörten im Jahr 2003 zum rituellen Tagesabschluß unserer 10-tägigen Performance "Acconci - Insel in der Mur". Während die Insel geschloßen wurde und die Wachhunde aufzogen, konnte man von den Murufern aus, den SchauspielerInnen beim Einschalfen zuhören und schauen.

2005 wurden unsere Zelte im Hof des Wiener Museumquartier aufgestellt.

Im  Sommer 2011 schlief das TiB beim Theaterfestival in Weißenbach an der Enns ein.

 

Konzept: Theater im Bahnhof

Künstlerische Begleitung: Ed. Hauswirth

SchläferInnen: TiB-Ensemble und Gäste

Fr 20.01.2012, 23:00 Uhr

Standort der Zelte wird noch bekannt gegeben