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Bette Davis Eyes

Pressefotos zum Download: ©Johannes Gellner

Bette Davis Eyes.

Oft ist das Leben ein Film

 


Kronenzeitung vom 25.August 2008, Christoph Hartner

"Elisabeth Holzmeister glänzt in "Bette Davis Eyes" im Grazer Theater im Bahnhof

Was geschah wirklich mit Elisabeth?

Wenn man sich als Schauspielerin auf der Bühne mit einer berühmten Kollegin auseinandersetzt, der man auch noch ähnlich sieht, hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten: man kann sie imitieren oder das Ähnlichkeitsverhältnis dekonstruieren. Elisabeth Holzmeister schafft es in "Bette Davis Eyes" diese beiden diametralen Hernagehensweisen zu vereinen.

Elisabeth Holzmeister vermischt Filmzitate mit bitterbösen Kommentaren und springt in beeindruckendem Tempo zwischen den Rollen hin und her. Die beste Bette Davis seit dem Original.

"Bettgeflüster" oder "Das Mädchen Irma la Douce" - das sind Filme, die ELisabeth Holzmeister seit ihrer Kindheit begleiten. In einer Lagerhalle spielt sie ihre Lieblingsszenen daraus nach. Lustig, unverschämt und mit bissigem Blick auf die dazugehhörigen historischen Ereignisse streift sie duch die Filmgeschichte.

Doch irgendetwas verändert sich, als sie in die ROlle der Bette Davis schlüpft. Ähnlichkeiten zur Schauspielerin nehmen überhand. Ist es zuerst noch Holzmeister, die die Hollywood-Stars bestimmt, so ist es nun Bette Davisw, die von tragischen und mysteriösen Erlebnissen in Holzmeisters Jugend erzählt - gehässig und betrunken, wie man sie aus "Was geschah wirklich mit Baby jane?" kennt.

Elisabeth Holzmeister verschmilzt in "Bette Davis Eyes" (Regie: Ed. Hauswirth) mit der Leinwanddiva, grenzt sich gleichzeitig aber immer wieder von ihr ab. Es ist als ob man zusieht wie siamesische Zwillinge getrennt werden, nur um sie an einer anderen Stelle wieder zusammentunähen. Ein unterhaltsames Stück, das Holzmeister beeindruckend trägt. ...."


Kleine Zeitung vom 29. August 2008, Christian Ude

"Hollywood-Stars sind ihre Weggefährten

Starker Saisonauftakt des Theaters im Bahnhof

GRAZ. Ist die erste erste Produktion ein Gradmesse, steht uns eine fulminante Saison im "Theater im Bahnhof" (TiB) bevor. Regiesseur Ed. Hauswirth entwickelte mit Elisabeth Holzmeister den Abend "Bette Davis Eyes", eine Reise von Hausmannstätten nach Hollywood, auf der die Diven der Traumfabrik schon gute alte Bekannte geworden sind. Legendäre Filmszenen werdeen nacherzählt, es ist auch eine Art Kino im Kopf mit Songs an der Gitarre. Manchmal ist das Leben eben ein Film.

Was Holzmeister in diesem grandiosen Solo aus ihrer eigenen Biografie einfließen lässt, ist zum Teil wahr. Aber eben nur zum Teil. Die Grenzen verschwimmen - wie so oft bei den Arbeiten des TiB. Absolut sehenswerte 60 Minuten inklusive einer ideenreichern Ausstattung Heike Barnard.

PS: Die montägige "Theatersport"-Improreihe startet erst wieder wieder 6. Oktober..."